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    Seid einiger Zeit kämpfe ich wie viele anderen mit Depression.


    Es hat alles mit dem Tod meines Vaters angefangen. Ich war 11 Jahre und hatte von meiner Mutter eine Psychologin zur Seite gestellt bekommen. Sie hat mir angesehen, wie sehr ich darunter leide. Mein Vater, war der Mittelpunkt meiner ganzen Kindheit.

    Mit dieser Psychologin war ich dennoch nicht glücklich. Sie war mir keine Hilfe. In meinen Augen hat sie es nur schlimmer gemacht.


    Nach ein paar Sitzungen, habe ich es also abgebrochen. Und war lange der Meinung, das mir kein Psychologe der Welt helfen kann. Ich wollte es alleine da raus schaffen, doch die Umstände ließen mich nicht. Es wurde mit den Jahren immer schlimmer.

    Meine Mutter die selbst an Bordeline erkrankt war, ließ mir damals nicht die Möglichkeit, mich um mich selbst zu kümmern.


    ;(;(;(


    So staute sich immer mehr an. Erst seid 2019 habe ich mich überwunden erneut in Therapie zu gehen. Ich besuchte auch zeitnah eine Klinik.

    Doch ich habe noch immer das Problem zu

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    Durch meinen Job im Seniorenheim habe ich nun auch die Schattenseiten des Älterwerdens kennen gelernt.

    Zum Ersten fühlen sich viele (im Heim werden sie Bewohner genannt, für mich hat dieses Wort so einen negativen Touch) diese Menschen nicht wirklich zu Hause. Einige leiden an Demenz und zusätzlich unter Depressionen und durch Corona hat sich diese Situation für sie noch verschlimmert. Keine nahen Kontakte untereinander, Besuche von Angehörigen zeitlich begrenzt, keine körperlichen Kontakte zu den Angehörigen, keine Besuche bei Freunden oder Angehörigen außerhalb usw.


    Werden Medikamente gegen Depressionen verabreicht, hat das meist nur den Effekt, dass sie total sediert wirken.

    Ohne Medikamente wären bei leichten bis mittelschweren Depressionen Therapien durch Psychologen angebracht. Leider gibt es kaum, auf Senioren mit Demenz spezialisierte Therapeuten. Es ist ein Teufelskreis, der viel zu kurz durch Ablenkung und Zuwendung unterbrochen werden kann. Das ist der Unterschied z. B.

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    Es ist Sonntag, ich lümmle mit zerzausten Haaren, ungeduscht beim Brunch am Tisch und versuche trotz meiner Magenschleimhautentzündung Vollkornbrötchen, Eier und Käse in mich hinein zu navigieren.

    Mein Gatte kommt schließlich auf die glorreiche Idee danach eine Ausfahrt mit dem Bel Air, auf den er so stolz ist zu unternehmen.


    Ich mag dieses Auto nicht und mir ist es unangenehm, wenn die Leute so starren. Beim letzten Ausflug ging eine Radkappe mit so einem Getöse flöten, dass ich kurz vor dem Herzkasper war und wir suchten ewig im Gestrüpp, ohne Erfolg, nach dieser wertvollen „Scheibe“.

    Dinge, die nicht einwandfrei funktionieren, kann ich nicht leiden, deshalb mag ich mich oft nicht. Und gerade im Moment sitzt meine Seele wieder mal am Rand eines schwarzen Loches und starrt in die Finsternis.


    So beschließe ich, weil es schon seit einiger Zeit nicht ganz rund läuft zwischen uns und ich nicht noch mehr Widerstand leisten will und im Moment nicht kann, mich auf diesen „Event“

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    Ich selbst habe im Moment mit meiner Angststörung, Depressionen und den Panikattacken schwer zu kämpfen. Denn trotz Pandemie ist der Alltag doch noch sehr stressig und anstrengend. Ich sehe aber dennoch ein Licht am Ende des Tunnels das mir etwas Hoffnung gibt (und es ist kein Zug).

    Ich weiß nicht ob ich die einzige bin, aber mich stressen moderne Medien total. Die Leute wollen das du immer erreichbar bist, texten einen andauernd z.B. via Whats app zu oder rufen an. Dann bekommt man ständig irgendwelche Nachrichtenmeldungen die einem nur zeigen wie traurig und ungerecht die Welt doch ist und einen daran zweifeln lassen ob man in so einer furchtbaren Welt überhaupt leben will. Und von dem Schlimmsten, nämlich der Werbung, will ich gar nicht erst anfangen. Bei solch einer Reizüberflutung ist es kein Wunder das man Konzentrations- und Schlafprobleme bekommt. An manchen Tagen wird einem einfach alles zu viel, dann wäre ich am liebsten wie der klischeehafte Aussteigeronkel der im

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    Für mich habe ich einen Duft entdeckt, der gute Laune bringt und meine Tief´s positiv beeinflusst.

    "Cajeput" wird dem Stirnchakra zugeschrieben.

    Hautbeschwerden wie Akne und Hautentzündungen. Schuppenflechte und Schmerzen der Haut sind weitere Einsatzgebiete. Überhaupt lindert das Cajeputöl vielerlei Schmerzen, so auch Zahn- und Ohrenschmerzen.


    Inhalationen mit dem Öl des Cajeputbaums vertreiben Erkältungen und sind auch bei chronischen Atemwegserkrankungen zu empfehlen. Schleim- und krampflösende Eigenschaften helfen, den Husten zu besiegen und unterstützen Patienten bei Entzündungen der Stirn- und Nasennebenhöhlen.


    Die schmerzlindernde und leicht erwärmende Eigenschaft des Cajeputöls ist hilfreich bei Massagen gegen verspannte und schmerzende Muskeln. Weitere Einsatzgebiete sind Arthritis, Neuralgien und Hexenschuss. Selbst gegen Rheuma helfen die Wirkstoffe des Cajeputbaums. Hier sind Einreibungen und Wickel zu empfehlen.


    Frisch und fruchtig ist der Duft, den die Cajeputessenz

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    Im Moment beutelt es mich recht und ich bin froh, die Medis nicht weiter reduziert zu haben.

    Als ich gestern die Nachricht vom Tod meiner Freundin und ehemaligen Arbeitskollegin erhalten habe, war ich eher starr. Vor dem Einschlafen gestern Abend gingen mir die Bilder durch den Kopf, was wir zusammen alles erlebt, wie wir uns gegenseitig unterstützt, geholfen und aufgebaut haben. Wir beide arbeiteten lange in der selben Abteilung und wurden gemobbt. Zusammen fanden wir eine Strategie, die uns half das auszuhalten. Zum Einen war das unser unbändiger Humor, zum Anderen das Gefühl in der Situation nicht alleine zu sein und das schweißte uns zusammen.

    Als es 2016 bei mir mit den Depressionen extrem wurde, erkrankte sie an Lymphdrüsenkrebs. Manchmal schmiedeten wir Pläne, wie es "danach" weiter gehen könnte. Und dann verloren wir uns aus den Augen.

    In einem Brief teilte ich ihr noch mit, dass es mir nicht so gut ginge und ich wahrscheinlich keine gute Gesprächspartnerin wäre, da ich

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    Jeden Tag begegnen mir, vermehrt durch den Job, Dinge, die mich unsicher machen. Da ist zum Einen das mit sich selbst zufrieden zu sein, das mir durch Kritik oder Handlungen anderer, die ich manchmal falsch auslege, den Tag vermiesen können. Ich bin dabei zu lernen, nicht immer alles auf die Goldwaage zu legen und nicht so viel persönlich zu nehmen. Es gelingt mir zum Teil.

    Probleme habe ich am meisten, wenn ich frei habe, zu Hause bin. Dann fängt das Gedankenkarussell wieder an und lenkt mich so ab, dass ich voll in den Gedanken bin, die mir die Freizeit schwerer machen.

    Ich denke, dass es reine Übungssache ist und ein Plan helfen könnte, mich aus dem Wust zu befreien. Das setzt natürlich voraus, dass man etwas konsequenter mit sich selbst ist, eine Erziehungsmaßnahme quasi, die eingeübt werden will.

    Darüber nachzudenken, was gut tut und was entspannt nieder zu schreiben, um es ja nicht wieder zu vergessen ;), ist für mich jetzt erstmal an erster Stelle.

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    Nun arbeite ich fast schon einen Monat in einem Seniorenheim. Die Arbeit macht mir Spaß, aber immer wieder schleicht sich dieses Gefühl ein, ich bin nicht gut genug. Nicht wegen der Bewohner, die sagen mir immer wieder wie sie mich schätzen und alle sind sehr freundlich zu mir, auch die, die wegen ihrer angeblich dauerhaften schlechten Laune, verrufen sind. Aber da sind die Kollegen, die einem nach 3 Tagen Einarbeitung das Gefühl vermitteln, etwas falsch zu machen. Eine Dame aus der Pflegedienstleitung, die auf der Station arbeitet, hat ein recht "flinkes" Mundwerk und als ich sie im Nebenzimmer hantieren hörte und ich fragte, ob sie kurz Zeit hätte, kam ein barsches: "Ich richte gerade die Tabletten her, ich kann nicht mit dir ratschen"... Hä? Ich gab ihr zur Antwort, dass ich keine Zeit hätte zum Ratschen, sondern eine Frage hätte. Das hat mich schon wieder ein bisschen aus der Bahn geworfen und ich brauchte Tage, bis ich den unwirschen Ton verarbeitet hatte. Okay, die ist

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    Musste wieder mal feststellen, dass mein Wunsch perfekt zu sein, nur ein Wunsch ist.


    Seit jeher spüre ich, dass ich Mittelmaß bin und ich bin damit nicht zufrieden. Wollte trotzdem zu einem gewissen Teil immer besser sein, als Andere, habe mich aber nie angestrengt. Woher kommt dieser doofe Wunsch? Denn, wenn ich es recht überlege, bin ich eigentlich zufrieden mit dem was ich habe, was ich bin. Und trotzdem ist da was in mir, das mir befiehlt, besser sein zu müssen.

    Wenn ich darüber nachdenke, wollten meine Eltern immer, dass ich besser bin. Da geht´s ja schon los. Besser als wer? Als sie selbst? Vor langer Zeit habe ich ein Zeugnis von meinem Pa auf dem Dachboden entdeckt. Jessas Maria und Josef, das war nicht gerade der Brüller. Der war genauso schlecht wie ich, aber von mir hat er erwartet, dass ich ihn übertreffe. Trotzdem haben beide mich nicht unterstützt im Besserwerden. Ich habe dieses Spiel durchschaut: "Bemüh dich, dass du uns übertrumpfst, aber werd bloß nicht

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