... und wieder wird alles umgekrempelt

Die letzten Tage hat sich ziemlich viel getan. Ich fühl mich irgendwie überfordert, aber andererseits kommt meine "Kämpfernatur" wieder mehr nach oben.

Ich sollte jetzt eigentlich eine fördernde Maßnahme von der AfA aus machen. Nun hat es sich aber ergeben, dass ich am 22.11. einen Kurs zur Qualifizierung zur Betreuungskraft, gem. § 87b SGBXI machen kann. Mein Praktikum wurde jetzt vorgeschoben, um zu sehen, ob ich dafür geeignet bin. Ich bin am Zweifeln, aber anderenteils ist mir bewusst geworden, dass ich mich in so einer Opfer-Rollen-Spirale befinde, die ich nicht mehr aushalte. Es wird mit Sicherheit nicht ganz einfach, aber ich möchte die Chance nicht ungenutzt lassen. Seit ca. 1 Woche (2 Wochen nach Erhöhung der Medikamente) geht es mir angsttechnisch etwas besser.

Wir hatten auch 2 Tage in dieser Woche einen sehr guten Dozenten, der sehr viel Wert auf Psychologie legte und der mir etwas Halt gegeben hat während der Woche. Es verbreitete sich in mir eine Schwingung, die die Gabi ans Tageslicht brachte, so wie so vor ein paar Jahren war.

Ich denke viel darüber nach, ob es nur eine kurzfristige "Erscheinung" ist, die sich mit einem neuen Job verbessert. Ich weiß nur eines, dass ich froh bin, nicht mehr in einem Büro sitzen zu müssen. Ich fühle mich in kaltes Wasser geschmissen, aber es macht mir nicht so viel Angst, als müsste ich jetzt die nächsten 5 Jahre in einem Büro mein Berufsleben fristen.

Ich muss es einfach versuchen und Schritt für Schritt nach vorne schauen. Aber Ihr wisst ja selbst, "Angst fressen Seele auf", aber ich will dagegen angehen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Plan B hab ich noch nicht, aber alles "step by step"...

Kommentare 1

  • Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was Du darüber erzählen wirst.

    Für mich ist diese Betreuungskraft auch eine Option, aber bei mir dauert es noch - Ende Januar ist erst einmal ReHa