Praktikum Tag nach 6

Heute ist der 7. Praktikumstag. Ich fühle mich wohl bei der Arbeit. Nur Mitarbeiter sind manchmal etwas launisch, launischer als die Bewohner und oft sehr hektisch. Was ich überhaupt nicht verstehen kann, weil´s gar nicht um Notfälle geht. Aber die sind oft so angespannt und unter Druck (kommen aus diesem Teufelskreis wie es scheint nicht mehr raus), dass sie manchmal nicht mehr merken, dass sich der Stress auch auf Kollegen und vor allem die Senioren überträgt.

Heute muss ich von 13 -18 Uhr ran. Die Zeit vergeht ziemlich schnell. Abends bin ich immer so müde, gestern z. B. bin ich um 20.15 auf der Couch eingeschlafen und um 21.30 ins Bett.

Gestern habe ich die Bewerbung für die Eignungsfeststellung und das Praktikum zur Ausbildung abgegeben. Mal sehen, ob sie mich nehmen. Falls ja, werde ich auch da auch nach (bzw. kurz vor) der Ausbildung eine Bewerbung abgeben (vorausgesetzt ich bestehe die Prüfung).

Der Sinn meiner Existenz ist keine logisch-mathematische Gleichung,

die ich rational zusammenstellen und dann auch noch öffentlich belegen kann.

Kommentare 6

  • Also ich kann die Pflegekräfte gut verstehen, die da hektisch und oder launisch sind. Auch wenn es sich nicht um Notfälle handelt, für Angehörige und die betroffene Person ist es vielleicht einer. Oft sehen sie sich als Mittelpunkt der Erde...

    Ich weiß aus eigener Erfahrung das der Beruf einen kaputt machen kann. Zwanzig Jahre Pflege und ich bin ein Wrack geworden.

    Aber ich wünsche dir trotzdem das dich deine Tätigkeit erfüllt und du in dem Job aufgehen kannst. Betreuung ist genau so wichtig wie Pflege.

    • Das denke ich auch, dass es viele kaputt macht. Bei mir ist nicht mehr viel kaputt zu machen ;-)

      Es ist wahnsinnig anstrengend, ich bin nach 5 Stunden total erledigt, obwohl ich "nur" in der Betreuung und nicht in der Pflege arbeite. Aber ich denke, dass ich meinen Platz gefunden habe.

      Und DANKE für Deine Wünsche!

    • Sag nicht "nur" das ist ein wichtiger Job den die Menschen dort brauchen. Allzu oft haben sie keinen der sich mal zu ihnen setzt und ihnen zuhört, ihnen beim Essen hilft oder beim einkaufen. Usw.

      Aber auch das kann mental anstrengend sein.

    • Stimmt schon! Aber die Pflege wäre für mich schon mal nichts. Respekt vor den Menschen, die das machen!

    • Ebenso, ich hätte die Betreuung nicht so machen können. 😄

    • Das ist gut, dass jeder seine Vorlieben hat, sonst müssten Viele auf eine optimale (wobei das Wort optimal in der Seniorenpflege und Betreuung übertrieben ist) Versorgung von Körper und Geist verzichten.