ReHa Kliniksuche

Es gibt 82 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hoernchen.

  • Hat von Euch schon mal jemand mitbekommen dass eine ambulante Reha möglich war und wenn ja wie?

    Yes! Eine Mitpatientin bei der 2. Reha hat später so eine ambulante Therapie gemacht.

    Die meisten Ärzte und Therapeuten raten oft davon ab. Aber ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden können, es geht ja um eine Verbesserung des Befindens und manchen tut halt ne stationäre Behandlung nicht gut.

    Ich brauche keinen Stinkefinger, ich kann das mit den Augen!

  • Yes! Eine Mitpatientin bei der 2. Reha hat später so eine ambulante Therapie gemacht.

    Die meisten Ärzte und Therapeuten raten oft davon ab. Aber ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden können, es geht ja um eine Verbesserung des Befindens und manchen tut halt ne stationäre Behandlung nicht gut.


    Ist das nicht vergleichbar mit einer Tagesklinik?

    "Let the day perish on which i was born..." - YOU EXIST FOR NOTHING -



  • Also für mich wäre das nichts - ich würde mich ganz sicher nicht jeden Tag aufraffen - da hin zu fahren.

    Und alleine das hinfahren - würde mich schon viel von meiner Kraft kosten - die anders vermutlich besser genutzt werden könnte :-)


    Das ist das "Problem" bei Tagesklinik - ansich wie ein Arbeitstag... plus das Programm da, woran Du teilnehmen musst.


    Darum hatte ich das abgelehnt. Da konnt ich auch arbeiten gehn...

    "Let the day perish on which i was born..." - YOU EXIST FOR NOTHING -



  • Das ist das "Problem" bei Tagesklinik - ansich wie ein Arbeitstag

    Darum hat es mir ja auch in der Klinik gefallen.

    Da brauchte ich einfach nur innerhalb der Klinik zu den Sachen gehen.

    Z.B. schwimmen … einfach mit dem Fahrstuhl runter fahren und schon war ich da.

    So habe ich es auch geschafft, wenn ich z.B. mal Kopfschmerzen hatte dort hin zu gehen (sogar manchmal freiwillig ohne Termin)

    Das würde ich nicht hinbekommen, wenn ich von zu Hause aus , erst irgendwo hinfahren muss.

  • Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es für Viele einfach besser ist stationär in der Klinik zu bleiben. Man ist weg von den Problemen die einen evtl. zu Hause belasten. Mit nötigem Abstand, kann Einiges von ner anderen Seite betrachtet und bearbeitet werden.

    Ich brauche keinen Stinkefinger, ich kann das mit den Augen!

  • Zuhause belastet mich nichts, da hab ich eher Stütze und Schwimmbad? Ein NoGo für mich. Aber, mir ist immer bewusster geworden dass es eigentlich für eine Reha viel zu früh ist, ich bin ja praktisch kaum behandelt worden. Die erste Therpeutin hat, ebenso wie der Psychiater, den Beruf verfehlt.


    Dann Gruppensitzungen?


    Meine jetzige Therapeutin hat mir eine Ärztin empfohlen, in der Praxis habe ich im Okt. einen Termin. Mal sehen. Ich finde es ja völlig i.O. wenn jemand die stationären Angebote mag, für mich ists halt nichts.

  • Dann Gruppensitzungen?

    Grinst.. einige Sachen sind echt besser als man denkt.


    Aber es stimmt man muss das immer selber beurteilen - was man kann und möchte.


    Es ist auch nicht so das ich die Angebote "mag" ich war vorher 50 Jahre nie in einem Krankenhaus und konnte mir auch nicht vorstellen in so eine Klinik zu gehen.

    Nur seit dem ich dort war - hat sich meine Meinung dazu um 100 Grad geändert und mittlerweile betrachte ich so etwas irgendwie auch schon wie ein Geschenk.


    Und wenn Du das nicht möchtest … ist das völlig o.k.

    Es sollte auf jeden Fall niemand dazu gezwungen werden.

    Aber man braucht halt auch keine Angst vor so etwas zu haben - außerdem kann man von dort auch wieder abhauen ;-)

    Das war eins der Argumente mit denen mich meine Thera überzeugt hat.

    Ich hätte mir das auch angucken können und dann wieder nach Hause waren können. Das wäre auch o,k gewesen.

  • War spannend. Die Ärztin in der Klinik war sehr nett und hat mir gesagt dass es eine ambulante Reha in der Nähe gibt. Gab gar keine Diskussion warum ich nicht stationär will, habs kurz erklärt und die Reaktion war dass ambulante gern genehmigt werden weil billiger. Sie fragte mich was ich will, meine Antwort war arbeiten an einer anderen Dienststelle und sie meinte die können mir dabei helfen.


    So jetzt hab ich Anfang Okt einen Termin bei einer neuen Nervenärztin und hoffe die ist besser. Jedenfalls war jedes Feedback zu dem Psychiater negativ.

  • Kleines Udate. Die Diagnose der Klinik ist, neben Depri, (komplexe) Traumafolgestörung. Habe ich jetzt wegen den GdB eingereicht, mal sehen was bei raus kommt.


    Die neue Ärztin macht mir einen guten Eindruck und geht verantwortungsvoll mit Medikamenten um, für sie ist es i.O. wenn ich beim Laif bleibe. Sie meinte es würden ihr schon welche einfallen, aber, die gingen aufs Herz was bei eher schlecht wäre.


    Nächste Woche schicke ich den Antrag für die Reha direkt zum Rententräger (pfffft die Kaseenmitarbeiter geht mein Befund nix an) und dann sehen wir weiter.


    Die Therapeutin habe ich auch abgelegt. Gründe? Kleinigkeiten wie dass sie ständig unpünktlich ist, mich Fragebögen ausfüllen lässt, dabei sitze ich auch locker 20 Min. bis sie wieder kommt..... Was aber für mich gar nicht geht ist z.B. wußte ich genau was sie von mir hören will, da gings ums recherchieren, habe ich aber nicht gesagt da ich anderer Meinung bin. Da warf sie mir an den Kopf ich könne nicht quer denken. Kann ich wooohl UND ich habe auch eine eigene Meinung. Dann war sie krank, sagte mit mittags aber erst ab wo ich schon unterwegs war. Wieder daheim rief sie mich an und meinte wir müssen einen neuen Termin machen. Da sagte ich ihr dass ich keinen mehr möchte und warum. Auch dass ich 30 Min. gewartet habe, da meinte sie: Man wartet auf niemanden 30 Min.


    Achja, sie hat wohl über 20 000 Follower auf Instagram. Toll, aber, ist mir das wichtig? Nein.


    Hoffentlich taugt die Reha was.


    Liebe Grüße zu Euch

  • Das ging flott,


    heute kam von der DRV die Genehmigung zu meiner Wunsch Reha, ambulant. 5 Wochen Vollzeit steht da und die Rehaklinik meldet sich wg. eines Termins.


    Auf der Hompage steht dass die Leute dort 4-6 Std. täglich sind. Bin mal gespannt und werde dann berichten.

  • Bin mal gespannt und werde dann berichten.

    Ich bin auch gespannt - meine ReHa geht am 29.1. los - keine Ahnung wie lange - aber ich tippe auch auf 4-5 Wochen.


    Ich bin auch mittlerweile echt froh das ich wieder nach Malente fahre - da weiß ich was auf mich zukommt - und das entspannt mich.

    Obwohl ich grundsätzlich lieber zu Hause bleiben möchte, aber wenn es denn schon eine ReHa sein muss, dann da.

  • Das ist schonmal viel Wert wenn man weiß was einen erwartet.


    Das mit der Kraft..... Woanders hat mir eine Liebe geschrieben wie sie die Reha gewuppt hat: Indem man ggf. einfach sagt das ist zu viel. Das hab ich mir schonmal notiert.


    Ich muss dort nicht perfekt funktionieren! Was nicht geht, geht nicht. Ich mußte etwas lachen, dort stand am Aufzug wohl man soll zu Fuß die Treppen gehen, ist sie nicht. Oder Wassergymnastik war ihr zu früh, da meinte sie kann sie nicht wg. Schmerzen.


    Und wenn die mir mit Gruppen kommen die mich belasten werde ich das auch sagen, hab ich mir fest vorgenommen. Ich schaus mir an. Werde aber ggf. hoffentlich den Mund aufkriegen.


    Ich bin sooooo froh wenigstens am Abend us.w daheim zu sein.

  • Genau, das kenne ich auch so aus Malente.

    Man kann aber muss nicht - und das beruhigt.

    Und ich habe dadurch auch manchmal Sachen gemacht, obwohl ich z.B. Kopfschmerzen hatte.

    Weil ich wusste ich kann jederzeit Bescheid sagen.


    Ach die Zimmer waren gut - mir gefällt es das ich nicht erst "hin fahren" muss - sondern einfach z.B. mit dem Fahrstuhl nach unten fahren und schon bin ich im Schwimmbad oder in der Sauna.

    Oder wenn ich mich mit Gleichgesinnten unterhalten möchte, laufen die da überall herum - ich brauche mich nicht zu verabreden.

    Und wenn ich plötzlich müde bin, gehe ich auf mein Zimmer und lege mich hin.

  • Ich finde es prima dass jeder das für sich entscheiden kann, schließlich ist ja jeder anders.


    Mit Grausen erinnere ich mich daran wie ich 1x auf einer Mutter/Kind Kur war. Danach war ich fertiger wie vorher... Das Zimmer, die Leute... Obwohl ich da sogar nicht allein, sondern mit einer Freundin war fand ichs schrecklich.


    Ich brauch das mir in der früh als erstes meinen Kaffee zu machen. Daheim fühle ich mich wohl. Wenn jetzt die "Behandlungen" 6 Stunden dauern habe ich pro Tag 18 Stunden für mich. Wobei ichs schon auch schräg finde dass man mich zu "Vollzeit" verdonnert obwohl ich seit über 10 Jahren TZ bin..... Wir werden sehen.


    Hier hats geschneit, alles weiß. Aber, das bleibt sicher nicht lange so. Hihi, bin froh nicht fahren zu müssen, beim ersten Schnee hat man immer das Gefühl es sind nur Fahranfänger unterwegs.