Mut zur Verletzlichkeit

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Shlomo.

  • Ein absolut sehenswerter TED-Talk von Brené Brown, der mein Leben und die Sicht auf die Welt und meine Einstellung zum Glücklichsein in den letzten Monaten sehr stark verändert und beeinflusst hat :love::

    Gibt es auch auf Netflix.


    https://www.ted.com/talks/bren…vulnerability?language=de


    Ich dachte, ich teile es mal hier, vielleicht gibt es ja jemanden, dem es auch hilft und der Lust hat, sich darüber auszutauschen.

  • Super schöner Input! Meistens hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich öffnet, erfährt man auch von anderen viel viel mehr. Aber trotzdem gelingt mir das bisher nur aus Leiden heraus. Dewegen kam bestimmt auch die Depression. Und ich will lernen, es ohne Leiden zulassen zu können. Ich weiß auch schon vieles, das ich dazu angehem muss, aber da fehlt mir noch der Mut. Aber mein Antrieb ist, dass ich mehr ich sein will. Ich hab das verlernt und kann es bestimmt wieder lernen. Meine Depression zieht mich aus dem Alltag raus, damit ich zu mir kommen kann, weil ich anders nicht hören konnte. Ich habe gerade das Gefühl, so komisch das klingt, sie wird mir eine Stütze sein. Weil ich so vielleicht den Mut finde, die Dinge zu ändern und sagen zu können, ich will nicht mehr an diesen Punkt kommen, an dem ich jetzt bin. Das macht es mir vielleicht leichter, zu argumentieren und mich nicht wieder zu sehr in alte Muster fallen zu lassen.

  • Ich glaube tatsächlich, das hat viel mit MUT finden zu tun. Ich habe gerade durch die Depression auch nicht die Kraft, mutig zu sein. Gerade in verletzlichen Phasen finde ich es schwierig, seine Verletztheit zu zeigen, da die Reaktion dann noch mehr verletzen kann und viele mit den belastenden Gedanken und Gefühlen nicht gut umgehen können und sich dann aus dem Kontakt zurückziehen. Und dann fühlt man sich wieder nicht gesehen/verstanden. Ich habe das Gefühl, immer gut gucken zu müssen, bei wem man verletzlich sein kann. Aktuell habe ich da so meine Schwierigkeiten, da ich das Gefühl habe, ich würde nur andere mitreißen. Aber das kennen ja viele mit einer Depression;-) Mir hilft das Forum ein bisschen als Ausweg aus dieser Spirale, da ich das Gefühl habe, hier frei schreiben zu können und ich werde nicht verurteilt. Und ohne emotionale Verstrickung aufgrund eigener Erfahrungen verstanden.