Welcher Weg hat Euch zu uns geführt?

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hoernchen.

  • Hallo Zusammen,


    ich bin durch eine andere Gruppe durch Suse auf dieses Forum aufmerksam geworden und bin sehr gespannt, was es hier zu entdecken gibt.
    Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das "Dunkel" erst einmal abgeschreckt hat, obwohl es für die Augen tatsächlich angenehmer ist.


    Ich bin schon seit mehreren Jahren in Therapie und habe zu Anfang auch tatsächlich nach Seiten und Foren gesucht, fand diese jedoch oft zu kommerziell und wenig persönlich, zumal oft nur über die Nachteile/Schreckgespenster von z. B. Medikamenten und dergleichen berichtet wurde, was mich immens abgeschreckt hat. Da ich gerade erst mit der Einnahme von Antidepressiva begonnen hatte und noch auf die Wirkung hoffte, wollte ich nicht nur lesen, wie schrecklich es ist, diese wieder abzusetzen. Inzwischen habe ich jede Menge Erfahrungen gemacht und bin nicht mehr ganz so eingeschüchtert.


    Ich bin gespannt, wie es hier läuft und werde mich wohl heute Abend einmal ausgiebig umsehen.

  • Hallo Sabine :-)


    schön dich hier zu lesen.

    Da ich gerade erst mit der Einnahme von Antidepressiva begonnen hatte und noch auf die Wirkung hoffte, wollte ich nicht nur lesen, wie schrecklich es ist, diese wieder abzusetzen. I

    Also ich bin ganz froh das es Antidepressiva gibt;-)

    Man muss halt gucken - was hilft und was nicht.

    Aber ich stehe ja auch auf dem Standpunkt, das bei mir im Kopf irgendwelche Dinge nicht so funktionieren, weil die Botenstoffe sich bei mir nicht richtig verhalten.

    Ok ;-) es sind sicher nicht NUR die Botenstoffe, aber die spielen auf jeden Fall auch eine Rolle dabei.

    Und wenn jemand z.B. Diabetes hat, muss er ja auch Medis nehmen und so sehe ich das auch bei Depris.

  • Ja, wenn ich meine Pillen nicht hätte, würde es mir sicherlich viel schlechter gehen. Ich nehme sie immer noch - inzwischen 5 Jahre - und bin froh drüber.


    Ich hatte mal versucht, sie auszuschleichen doch das ging komplett nach hinten los. Also bleibe ich dabei.

  • Liebe Sabine,


    zuerst mal herzlich willkommen hier!!!


    Ich würde meine Medikamente am liebsten ins Universum katapultieren, aber ich brauch sie, sonst geht gar nix mehr. Hab mich lange gewehrt, mittlerweile nehme ich sie seit 3 Jahren, schön brav morgens und abends. Keine Ahnung, ob ich von denen schon abhängig bin.

    Lange dachte ich, dass ich es ohne schaffe.

    Irgendwann werd ich sie langsam unter Kontrolle absetzen, alleine schon, weil ich immer breiter werde.

    Ich brauche keinen Stinkefinger, ich kann das mit den Augen!

  • Danke, Becco.


    Manchmal vergesse ich meine Medis und bin völlig von der Rolle. Ich habe vor drei Jahren versucht, sie auszuschleichen und wurde allein durch die geringere Dosierung nervös, unruhig, aggressiv und total unbelastbar. Als mich sogar Personen, die nichts von meinem Versuch, das Citalopram abzusetzen, wussten, auf mein verändertes Verhalten ansprachen, habe ich das Ganze abgebrochen.


    Seitdem nehme ich sie wieder und bis vor kurzem ging es mir gut damit. Doch inzwischen habe ich wieder Schlafstörungen und bin weniger belastbar udn leicht gereizt und genervt. Vielleicht liegt es an meiner im Moment schwierigen familiären Situation, vielleicht wirkt das Antidepressivum aber auch nicht mehr so gut. Mein Psychiater meinte, ich sollte eventuell auf ein anderes Medikament umschwenken, bisher traue ich mich jedoch nicht so. Mit Mirtazapin z.B. hatte ich zu Anfang meiner Therapie ganz gruselige Erfahrungen.

  • Mirta hilft gut zum schlafen - und macht mich kugelrund :-O

    Ich habe gegessen und gegessen und gegessen.... unglaublich.... ich hatte kein Sättigungsgefühl mehr.


    Mit meinen neuen komme ich gut klar und habe ohne Diät schon gut 10 Kilo wieder runter.

    Nur das mit dem schlafen... nunja - aber bei Mirta konnte ich zwar schlafen - hatte aber Alpträume - die echt fiese waren.

    Aber um das mit dem schlafen kümmere ich mich nach meiner Reha intensiver - ich werde wohl noch mal in die Schlafklinik gehen.

    Und so lange beiße ich mich durch - und wenn es einige Tage gar nicht ging nehme ich eine Zopiclon - die will ich zwar vermeiden - aber manchmal muss es sein.

    Das Melatoninzeugs war auch etwas hilfreich - bewirkte aber keine Wunder.

  • Danke, Becco.


    Manchmal vergesse ich meine Medis und bin völlig von der Rolle. Ich habe vor drei Jahren versucht, sie auszuschleichen und wurde allein durch die geringere Dosierung nervös, unruhig, aggressiv und total unbelastbar. Als mich sogar Personen, die nichts von meinem Versuch, das Citalopram abzusetzen, wussten, auf mein verändertes Verhalten ansprachen, habe ich das Ganze abgebrochen.


    Seitdem nehme ich sie wieder und bis vor kurzem ging es mir gut damit. Doch inzwischen habe ich wieder Schlafstörungen und bin weniger belastbar udn leicht gereizt und genervt. Vielleicht liegt es an meiner im Moment schwierigen familiären Situation, vielleicht wirkt das Antidepressivum aber auch nicht mehr so gut. Mein Psychiater meinte, ich sollte eventuell auf ein anderes Medikament umschwenken, bisher traue ich mich jedoch nicht so. Mit Mirtazapin z.B. hatte ich zu Anfang meiner Therapie ganz gruselige Erfahrungen.

    Ich musste das Sertralin auch ausschleichen, weil es keine Wirkung mehr zeigte.

    Ich brauche keinen Stinkefinger, ich kann das mit den Augen!

  • Spannend,


    Citalopram und Mirza scheinen die standardmäßig verordneten Medikamente zu sein. Mir ist es anfang dem Jahres mit Laif langsam besser gegangen. Der Psychiater meinte ich müsse "ein richtiges Medikament" nehmen... Hab mir gedacht na gut, vielleicht hilfts ja. Mit Citalopram wurde ich noch zittriger, hibbeliger... Daraufhin folgte Mirzapatin, neben den krassen Nebenwirkungen war ich nur noch platt.


    Die Ärztin ein der Traumaklinik hielt von den Medikamenten nichts. Meine neue Nervenärztin meinte dass ihr zwar schon was einfallen würde, das ginge aber aufs Herz und wäre daher nicht ratsam.


    Mit dem Betablocker den ich jetzt bekommen habe ist mein Blutdruck etwas runter und das Herzrasen weg. Ich schlafe ganz gut, bin aber auch Tagsüber am Mittag schon wieder richtig müde.


    Ich glaube dass es bei mir zu einem großen Teil auch damit zusammenhängt was ich erlebt habe und wie ich behandelt wurde/werde. Wenn man sich schneidet kommt ein Pflaster drauf, leider geht das mit der Psyche nicht so einfach.